Aktuelles

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1.6.2015

Hintergründe

Die Stadt, deren Namen man nicht nennen soll

Jeder der sich mit Politik befasst weiß, dass es durchaus Themen gibt, die in Deutschland Tabu sind, über die man nicht redet. Es geht sogar so weit, dass manche Themen sogar unter Strafe gestellt sind. Das sind zwar eher mittelalterliche Methoden, sie werden aber weiterhin angewendet, auch wenn wir uns immer wieder einreden (lassen), dass wir im freiesten Deutschland leben, das es je gab.

Mehrheit

1.6.2015

Leserbrief

Huber bleibt Kreisvorsitzender

Der Bericht handelt kaum über die ÖDP, sondern überwiegend über die Firma MicroPyros. Diese wird sogar als „Gestalter der Energiewende“ bezeichnet weil sie aus Kohlendioxid und Strom Erdgas macht.

Mehrheit

26.5.2015

Leserbrief

Bargeld abschaffen

Nein, es sind nicht Wissenschaftler, die über die Abschaffung des Bargeldes diskutieren. Es ist das internationale Finanzsystem. Die von Herrn Huber angeführten Argument sind ja nur Schall und Rauch. Es geht um ganz was anderes.
Das gibt die Finanzwelt sogar offen zu. Um unser Geldsystem retten zu können muss man Negativzinsen einführen. Das geht aber nicht wenn die Leute Bargeld abheben und zu Hause aufbewahren können. Deshalb muss das Bargeld weg. Dann sind wir nämlich ausgeliefert.

Mehrheit

12.6.2015

Leserbrief

"Egis weiter auf Erfolgskurs"

Herr Dr. Franz Alt spricht wieder mal von der Gewinn bringenden Seite der Energiewende. Da aber alles zwei Seiten hat, sollte er auch die andere Seite nicht vergessen.
Erstens haben wir beileibe keine Energiewende in Deutschland. Wir beißen uns gerade die Zähne an eine Stromwende aus.

Mehrheit

10.6.2015

Stadtratsitzung

Neues Referat für Flüchtlinge

Gut gemeint aber schlecht gemacht
In seiner Sitzung vom 10.6.2015 beschloss der Stadtrat die Schaffung eines neuen Referates.
Hier dazu mein Redebeitrag und nachfolgende ein Kommentar dazu:
„Das neue Referat nennt sich zwar „Referat für Integration, Migration und Ausländerfragen“, eigentlich geht es jedoch ausschließlich um die Flüchtlinge die derzeit kommen.

Mehrheit

10.6.2015

Hintergründe

Umweltreferent verrennt sich

Die Stadt Altötting hat für bestimmte Bereiche Referenten aus der Mitte des Stadtrates berufen.
Da gibt es einen Feuerwehrreferenten, einen für Sport, einen für Senioren usw.
Deren Aufgaben sind eigentlich klar, sie sollen sich um die Feuerwehr in Altötting kümmern (nicht um die in München), sie sollen sich um den Sport in Altötting kümmern (nicht um die Olympischen Spiele) usw.

Mehrheit

11.3.2015

Stadtratsitzung

Haushalt Stadt Altötting 2015
Augen zu und durch

Nachdem alle Parteien ihren Kommentar zum diesjährigen Haushalt abgegeben hatten, durfte auch ich was dazu sagen.
Muss ich erwähnen, dass alle Parteien den vorliegenden Haushalt zugestimmt haben ?
Wie immer.
Obwohl sie seit Jahren anmahnen, die Schulen zu reduzieren?
Also, jedenfalls war ich dann dran.
Hier meine Rede:

Mehrheit

23.3.2015

Hintergründe

Die unsichtbare Opposition

Bei der letzten Stadtratssitzung habe ich mich zum Thema Haushalt mehrfach zu Wort gemeldet. Dabei habe ich auch gesagt, dass es auch eine Opposition geben muss, die nicht immer alles abnickt und auch mal den Finger in die Wunde legt. Der Bürger, der auch sehr unterschiedlich wählt, erwartet durchaus, dass seine Anliegen von einem Stadtrat vertreten werden.
Daraufhin antwortete mir Herr Dr. Schneiderbauer (CSU):

Mehrheit

23.3.2015

Hintergründe

Verkehrte Welt
Soll ich den Haushalt sanieren?

Es gibt mitunter Stadtratssitzungen nach denen man ins Grübeln kommt und sich richtiggehend wundert. Und das, obwohl mich dort manchmal gar nichts mehr wundert.
Also im Ernst, Herr Bürgermeister Hofauer meinte, ich solle doch Vorschläge machen, wie die Stadt einsparen könne.
Da hat er eine hochbezahlte Verwaltung und fordert mich auf, deren Arbeit zu machen.

Mehrheit

23.3.2015

Hintergründe

Der Chef kommt!
Oder doch nicht?

Mitglieder des Stadtrates werden ja sehr häufig zu allen möglichen Gelegenheiten eingeladen.
Manche nehmen so was gerne wahr und zeigen sich. Ich tue das relativ selten. Erstens weil ich sehr beschäftigt bin und zweites weil die Häufigkeit von Auftritten kein Indiz dafür ist, ob man im Stadtrat was tut oder nicht.
Nun ja, ich war jedenfalls mal wo dabei. Bei meiner Ankunft waren schon viele andere Räte anwesend und nahmen an verschiedenen Gesprächen teil.
Herr Bürgermeister Hofauer kam etwas später (aber nicht verspätet!).

Mehrheit

15.2.2015

Stadtratsitzung

Bebauungsplan Josefsburggasse

Es ist eine fast unendliche Geschichte.
Schon im Mai 2013 habe ich hier geschrieben :
“Lang hat es gedauert, viele Diskussionen sind geführt worden. Manche Beschlüsse wurden später wieder revidiert. Der Stadtrat hat es sich in Sachen Bebauung an der Josefsburggasse wahrlich nicht leicht gemacht.”
Das gilt auch weiterhin.

Mehrheit

 

27.1.2015

Hintergrund

Wie man als Mehrheit eine Abstimmung verlieren kann

Bei einer Abstimmung muss immer die Mehrheit der anwesenden Stadträte für einen Antrag sein. Das wäre, wenn alle 24 Räte anwesend sind, 13 Stimmen.
Ein Unentschieden gilt als Ablehnung da keine Mehrheit erreicht wurde.
Das mit den Mehrheiten ist aber mitunter gar nicht so leicht. Nicht dass man sie nicht bekommen würde, die Frage ist, ist es wirklich eine Mehrheit?

Mehrheit

21.10.14

Leserbrief

Brief an den Bund Naturschutz

Der BUND (Bund Naturschutz Deutschland) stellt stellt alarmistische Behauptungen auf, die er offenbar nicht belegen kann. Am 8. September habe ich um Belege zu Aussagen des BUND gebeten. Sechs Wochen später, am 21. Oktober, habe ich nochmal nachgefragt da ich keinerlei Reaktion erhalten habe. Bis heute ist der BUND offenbar nicht in der Lage meine Fragen zu beantworten und seine Aussagen zu belegen.
Hier mein Brief an die Geschäftsstelle des BUND:

Bund Naturschutz

17.1.2015

Lieserbrief

Härtere Strafen für Blasphenie

MdB Stephan Mayer (CSU) will der §166 Strafgesetzbuch eher noch verschärfen.
Das wird die Islamisten freuen. Ziel erreicht! Geht doch!
Eine Satirezeitung wie Charlie Hebdo wäre dann in Deutschland wohl glatt verboten oder würde mit Prozessen überzogen.
Offiziell stellt sich die Politik als Verteidiger der Meinungsfreiheit hin.
In Deutschland arbeitet man fleißig daran sie immer mehr einzuschränken.
Wir müssen diesen Gummiparagraphen nicht verschärfen.
Denn wer bestimmt denn ob ein anderer gestört oder beleidigt ist und was eine Beschimpfung ist oder nur eine Tatsachenbehauptung oder einfache Meinungsäußerung? Ab wann ist der öffentliche Friede gestört? Es gibt manche, die sind dauerbeleidigt.

Härtere Strafen

 

1.10.2014

Stadtratssitzung

Wohin bewegen sich Altöttings Finanzen?

Es ist hinlänglich bekannt daß ich äußerst wachsam in Sachen Verschuldung bin. Deshalb habe ich dieses Thema auch bereits mehrmals im Stadtrat angesprochen. Denn bislang sind die Schulden jedes Jahr gewachsen. Und da das auch der Plan für 2014 so vorsah (vom stets angekündigtem Abbau der Verschuldung nichts zu sehen), habe ich den Haushaltsplan abgelehnt.

Haushalt

1.10.2014

Stadtratssitzung

Erst kaum legal, dann ganz egal?

Der Stadtrat der Stadt Altötting hat am 07.12.2005 einen Beschluss gefasst, dass als freiwilliger solidarischer Beitrag für Notleidende in der Welt ein Hilfsfonds eingerichtet wird. Dazu soll jährlich in den städtischen Haushalt ein Promille der Einnahmen aus der Gewerbe- und Einkommenssteuer des Vorjahres eingeplant werden.

Haushalt

27.7.2014

Hintergründe

Wenn zwei das Gleiche sagen...

?...dann ist das lange noch nicht dasselbe.
Den Spruch kennt jeder. Und er kommt nicht von ungefähr.
Wenn ich z.B. sage: „Die Zuwanderung beispielsweise von bulgarischen und rumänischen Staatsangehörigen erfolgt zum Zweck der Arbeitssuche, allerdings kommt eine existenzsichernde sozialversicherungspflichtige Tätigkeit als Arbeitnehmer oder eine entsprechende selbständige Erwerbstätigkeit nur in seltenen Fällen zustande.“

Josefsburggasse

27.5.2014

Anträge

Umwidmung des Hilfsfonds

Die Stadt Altötting hat vor ca. 8 Jahren beschlossen, einen kleinen Teil der Einnahmen durch die Gewerbesteuer im Rahmen eines Hilfsfonds an „Notleidende in der Welt“ zu geben.
Insgesamt wurden dadurch bisher um die 60 000 Euro an Hilfsprojekte und int. Organisationen in Tahiti, Uganda, Simbabwe oder sonst wohin verteilt.
Allerdings gibt es keine Satzung in der genau definiert ist wer denn förderungswürdig ist, ob die Organisation z.B. gemeinnützig sein muß oder ob ein Nachweis über die Verwendung der Gelder geführt werden muß! Man geht dabei ganz willkürlich vor.

Josefsburggasse

26.5.2014

Hintergründe

Dann ändern wir einfach die Regeln

Wie der Stadtrat Kleinparteien ausgrenzt
Man redet immer so schön von Toleranz und von Respekt, davon daß man niemanden ausgrenzen soll, man redet vom Miteinander und von Zusammenarbeit. Schöne Worte.
Wenn den Worten dann aber Taten folgen sollen, dann will man mitunter von all dem nichts mehr wissen.
Dann gilt das mit der Toleranz und dem Miteinander natürlich nicht mehr für alle.
Nachfolgend ein paar schöne Beispiele wie man unliebsame Stadträte mal so richtig schön ausgrenzt.
Vermutlich zum Wohl der Bürger.

Josefsburggasse

26.5.2014

Hintergründe

Rechnen im Stadtrat

Aus unserer Schulzeit wissen wir, wann man eine Zahl aufrundet und wann man sie abrundet. Da wird z.B. ein 2,3 richtigerweise auf 2 abgerundet während man dann eine 0,7 auf 1 aufrundet.
Das kennt jedes Kind und es leuchtet auch ein. Oder vielleicht doch nicht?
Der Altöttinger Stadtrat ist da wesentlich flexibler und gibt den mathematisch korrekten Regeln einen weit größeren Spielraum.

Josefsburggasse

19.2.2014

Stadtratssitzung

Nein zu MÖMAXX in Neuötting

Die HIENDL GmbH beabsichtigt einen Mömax-Möbeldiscounter in Neuötting zu errichten. Und zwar mit einer Verkaufsfläche von 6000 m² !
Prinzipiell ist es natürlich gut wenn es Geschäfte in der Nähe gibt.
Aber mit dem POCO haben wir quasi das selbe Angebot schon hier in Altötting.

Haushalt

PNP 1. April

Leserbrief

"Neuer Klimabericht alarmiert Politik"

Jeder plappert nach und einer schreibt vom anderen ab.
Meinung ersetzt Wissen.
Die Wissenschaft bleibt auf der Strecke.
Denn die sagt ganz eindeutig, genau das Gegenteil von dem, was uns der IPCC weismachen will.

Haushalt

12.3.2014

Stadtratssitzung

Haushalt 2014

Alle Jahre wieder!
Der Haushalt wird beraten.
Alle Jahre wieder macht man sich gegenseitig Mut
„Wir sind auf dem richtigen Weg, wir bauen die Verschuldung ab“.
Ach ja?

Haushalt

19.2.2014

Stadtratssitzung

Presse-Meile
Läufer sperren Pilger aus

Jede Veranstaltung ist in Altötting hoch willkommen, denn sie erhöht die Lebensqualität und das Freizeitangebot..
Allerdings muss man das alles auch differenziert sehen, den Kosten-Nutzen-Faktor oder Störungen und Beeinträchtigungen berücksichtigen.
Erkennt man Schwachstellen sollte man versuchen diese zu beheben.

Haushalt

11.12.2013

Hintergründe

Frischer Wind

Altöttings Finanzen müssen dringend saniert werden. Zinsen und Tilgungen in Höhe von 2,5 Millionen engen uns enorm ein. Das Forum wird die Situation weiter verschärfen. Keine Fraktion im Stadtrat zeigt ernsthaft Interesse am Sparen..

Josefsburggasse

5.12.2013

Hintergründe

Aktionsplan nachhaltige Energie

Jeder weiß daß man sich in Leben Ziele setzen muß- privat oder auch im Berufsleben.
Diese Ziele müssen natürlich realistisch umsetzbar sein, ob es sich um eine Finanzierung handelt, eine persönliche Fortbildung, ein neues Projekt in der Arbeit oder eine sportliche Herausforderung.

Josefsburggasse

5.12.2013

Hintergründe

DDR:2.0 - Ein Volk wird eingeschüchtert

Lauf §3 Grundgesetz darf niemand wegen seiner politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden.
Hochoffiziell haben wir in Deutschland auch Meinungsfreiheit und auch Versammlungsfreiheit.

Tageszeitung

5.12.2013

Hintergründe

Republikaner treten an

Viele haben gehofft daß wir es nicht schaffen würden.
Denn die Einschüchterungen gegenüber der Bürger sind enorm.
Wir haben ja viele Sympathisanten und Freunde, aber jemanden auf unsere Liste zu bringen ist schwer, sehr schwer.
Zu groß sind die Ängste geächtet zu werden oder einen Nachteil zu haben („ich habe doch ein Geschäft; wenn der Bürgermeister das sieht daß ich bei euch kandidiere“).

Josefsburggasse

5.11.2013

Hintergründe

Lesen Sie, wes sie aus der Tageszeitung nicht erfahren

Wenn Sie glauben, die Tageszeitung würde umfangreich, ausgewogen und unvoreingenommen berichten, dann muß ich Ihnen sagen, daß ich leider einen anderen Eindruck habe. Vielmehr scheint es so zu sein, daß manche Meinungen unerwünscht sind. Und ich möchte das mit mehreren Beispielen belegen:

Tageszeitung

5.11.2013

Anträge

Kündigung der Stadtgalerie

Die Stadtgalerie kommt der Stadt immer teurer zu stehen. Einnahmen von ins. 17800 € stehen also Ausgaben von ca.
250 000 € entgegen, wobei sich die die Kluft zwischen Einnahmen und Ausgaben weiter öffnet.
Gesamtdifferenz also gut 230 000 € ! Davon allein in diesem Jahr fast 95 000 €.

Josefsburggasse

9.10.2013

Stadtratsitzung

Bebauungsplan Josefsburggasse

Daß der Bürger nicht nur bei den Wahlen einen Einfluß auf die Stadtpolitik hat sondern durchaus auch bei so manchen Einzelentscheidungen zeigt das Beispiel „Josefsburggasse“.

Josefsburggasse

9.10.2013

Stadtratsitzung

Läuft das Forum nicht so gut?

Auf diese Frage könnte man kommen wenn man sich die Zahlen im Nachtragshaushalt ansieht.
Denn der Verkauf von Eintrittskarten hinkt satte 38% hinter dem Plan nach.

Josefsburggasse

9.10.2013

Stadtratsitzung

Bahnhofstraße - Nachbesserungen

Da ich immer wieder auf die schlechte Situation in Sachen Parkmoral in der neuen Bahnhofstraße hinweise, fand kürzlich eine Verkehrsschau statt.

Josefsburggasse

 

 

Neues Referat für Flüchtlinge
Gut gemeint aber schlecht gemacht

In seiner Sitzung vom 10.6.2015 beschloss der Stadtrat die Schaffung eines neuen Referates.
Hier dazu mein Redebeitrag und nachfolgende ein Kommentar dazu:

„Das neue Referat nennt sich zwar „Referat für Integration, Migration und Ausländerfragen“, eigentlich geht es jedoch ausschließlich um die Flüchtlinge die derzeit kommen.
Ich weise darauf hin dass sich auch ein Referent in seiner Tätigkeit auf die örtlichen Belange beschränken muss. Er kann also nicht in Neuötting oder Burghausen tätig werden. Das angeregte Referat kann sich also nur auf das Stadtgebiet Altötting konzentrieren.
Für Aktionen im gesamten Landkreis wäre der Kreisrat zuständig, dann musste man dort das Referat anregen.
Im Stadtgebiet Altötting haben wir derzeit 53 Flüchtlinge.
Wegen dieser „wenigen“, die ohnehin von anderen Gruppen betreut werden, soll ein eigenes Referat geschaffen werden?
Es ist auch ein falsches Signal sich einseitig für einen bestimmten Personenkreis Bedürftiger einzusetzen.
Herr Landrat Erwin Schneider hat das erkannt als er sagte, „daß man unsere eigenen hilfsbedürftigen Mitbürger nicht vergessen dürfe“.
Denn wir haben auch viele hilfsbedürftige Altöttinger. Nicht umsonst sammelt die Stadt alljährlich im Rahmen der Aktion „Bürger helfen Bürgern“ für diejenigen, die trotz Sozialhilfe nicht genug haben.
Wir brauchen nicht nur, wie es im Antrag der SPD heißt, Fremdenfreundlichkeit, wir brauchen dieselbe Freundlichkeit für unsere sozial schwachen Altöttinger.
Wenn schon ein neues Referat für Bedürftige, dann eines, dass sich um alle Bedürftigen kümmert, für Fremde und für Einheimische.
So etwa wie in Burgkirchen. Da gibt es ein Referat für Bürgerintegration und Soziales.
Und auch in Neuötting ist es ein kombiniertes Referat „Familien und Integration“
Zudem bin ich der Meinung, dass sich die Politik nicht überall einmischen soll, gerade da wo andere Organisationen, die weit mehr Erfahrung haben, schon tätig sind….
-------------
Während meiner Rede erhielt ich erstaunlich viel Akzeptanz die sich durch ausgedehntes Kopfnicken bemerkbar machte. Das hat mich überrascht. Allerdings nahm dann keiner der Räte meine Argument auf. Aber das ist immer so. Mich zu unterstützen kommt quasi nie vor. Öffentlich jedenfalls. Unter vier Augen dann schon. 
Herr Bürgermeister Hofauer meinte dann sogar, ich würde einen Keil in die Debatte treiben.
Soll wohl heißen: wenn man sich nur für die bedürftigen Flüchtlinge engagiert und die bedürftigen Einheimischen ausklammert dann ist das in Ordnung. Will man aber die Einheimischen mit aufnehmen dann treibt man einen Keil rein.
Die Trennung soll also in Ordnung sein, die Zusammenführung soll schlecht sein.
Burgkirchen und auch Neuötting, die einzigen die ein Referat für Ausländerfragen haben, machten das Referat zu einem Doppelreferat. „Bürgerintegration und Soziales“ nennt es sich in Burgkirchen. In Altötting ist das nicht gewünscht.

Freilich gibt es genug Argumente für ein Referat, das liegt in der Natur der Sache.
Es wurde auch versichert dass das Referat als Ansprechpartner auch für einheimische Bürger  gedacht ist.
Und da sich mit Herrn Holger Gottschalk auch jemand fand, der das Referat übernehmen würde und dies der Stadt nahezu nichts kostet, spricht auch in der Praxis nichts gegen dieses Referat.
Freilich darf der Referent nur im Stadtgebiet tätig werden und damit wäre auch die Zahl der Betroffenen derzeit (noch) überschaubar. Aber wenn Herr Gottschalk das machen will warum sollte man ihm das nicht gestatten?
Dennoch wäre ein Referat für ALLE Bedürftigen das Richtige gewesen. Und zwar kommunal übergreifend, also über den Landkreis, dem Kreistag also.

 

Brauchen wir die Stadtgalerie noch?

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Die Stadtgalerie kommt der Stadt immer teurer zu stehen.

  2011 2012 2013
Einnahmen 6815 Euro ca. 5500 Euro a. 5500 Euro
Ausgaben 60063 Euro ca. 90000 Euro ca. 100400 Euro
Differenz 53248 Euro 84500 Euro 94900 Euro

 

Einnahmen von ins. 17800 € stehen also Ausgaben von ca. 250 000 € entgegen, wobei sich die die Kluft zwischen Einnahmen und Ausgaben weiter öffnet.
Gesamtdifferenz also gut 230 000 € ! Davon allein in diesem Jahr fast 95 000 €.

Von Januar 2011 bis Juli 2013 wurden ca. 7000 Besucher in der Stadtgalerie Altötting (darin bereits enthalten war die Picasso-Ausstellung) gezählt. Da bis zum Jahresende noch Besucher erwartet werden, sollte sich die Gesamtzahl der Personen auf ca. 8000 erhöhen.

Für die Ausstellungen in der Stadtgalerie, die also von ca. 8000 Personen (in drei Jahren) besucht wurden, hat die Stadt also rund 230 000 € ausgegeben. Das ergibt fast 30 € „Subvention“ pro Ausstellungsbesucher!

Es fanden in dem genannten Zeitraum 8 Ausstellungen statt so daß man daraus errechnen kann, daß jede Ausstellung mit ca. 30 000 € subventioniert wurde.

Kultur findet in Altötting auch außerhalb der Stadtgalerie statt:
Der Altöttinger Kunstverein, zum Beispiel, stellt nicht in der Stadtgalerie aus sondern in der Raiffeisenbank.
Mittels „Kultur im Rathaus“ wird Ausstellungen zudem eine weitere Bühne geboten.

Evtl. könnte man auch einen der Räume in neuen Kultur- und Kongress Forum für eine Ausstellung nutzen. Das kleine Foyer hat beispielsweise eine Größe von 176 m² uns ist damit nur minimal kleiner als die Stadtgalerie (205 m²).

Es stellt sich also die Frage: kann und soll sich Altötting das leisten? Immerhin ist man mit 28 Millionen verschuldet und muß pro Jahr 2,5 Millionen an Zins und Tilgung zahlen.
Könnte man das Geld, das man derzeit für die Stadtgalerie (diese gehört nicht der Stadt sondern ist angemietet)  ausgibt, nicht besser verwenden ?

Z.B für Sondertilgungen oder für andere Projekte, die den Bürger finanziell entlasten?
Stimmen Sie darüber ab. Sagen Sie was Sie denken.

Natürlich kann man auch der Meinung sein, Kunst muß uns das wert sein.
Aber ich denke, der Bürger soll gefragt werden, als Beitrag zur direkten Demokratie und Willensbildung durch die Bürger.

 

 

Soll der Bauernmarkt verlegt werden?

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Jeden Donnerstag findet am Tillyplatz ein Bauernmarkt statt. Dabei werden die Marktbuden direkt auf der Straße aufgebaut.
Das hat folgende Auswirkungen:
- der innerstädtische Verkehr wird beeinträchtigt, Umwege sind die Folge.
- Durch die neue Einbahnstraßenregelung in der Bahnhofstraße wird die Situation noch
   verschärft.
- Noch schlimmer wird es werden, wenn auch die Trostbergerstraße, wie geplant, zur
  Einbahnstraße wird.
- Der Markt zieht Verkehr in das Stadtzentrum.
- Dadurch werden wertvolle Parkplätze gebunden.

Es wäre wünschenswert einen Platz zu finden, der diese Nachteile vermeidet und dennoch leicht erreichbar, also nicht am Stadtrand gelegen ist.

Durch eine Verlegung des Wochenmarktes zum Dultplatz würde man diese Situation verhindern.
Vorteile wären:
- genug Parkplätze vorhanden,
- Entzerrung des Zentrumsverkehrs,
- höhere Akzeptanz des Marktes durch Bürger, die die bisherige Enge im Stadtzentrum   
  meiden (man parkt sein Auto lieber am Dultplatz als irgendwo im Stadtzentrum,  
  sofern überhaupt möglich),
- es könnten mehr Marktstände aufgestellt werden, falls dies notwendig wäre,
- durch die benachbarten Wohngebiete könnte eine höhere Zahl von Marktbesuchern
  erzielt  werden,
- Busanbindung
- man könnte Platz für Sitzgelegenheiten (Verköstigung/ Gastronomie) anbieten.

Natürlich würde das für mache Bürger einen etwas längeren Weg bedeuten, für andere aber wiederum einen kürzeren.
Da aber der Bauernmarkt weiterhin im Zentrum verbleibt, hätten einerseits die einen Bürger kürzere Wege, beim anderen Markt eben andere Bürger. So wären einmal die einen, das andere Mal die anderen mit kürzeren Wegen im Vorteil. Das wäre eine gerechtere Verteilung.

Stimmen Sie mit ab! Sagen Sie mir Ihre Meinung.
Je nach Ergebnis könnte ich dann einen entsprechenden Antrag bei der Stadt einbringen.

Vielen Dank.

Günther Vogl, Josef- Kehrer- Str.12, 84503 Altötting I Impressum I www.rep.de I www.rep-bayern.de